Autor: Philip

Baou de Saint Jeannet – Über den Dächern von Nizza

Von der gesamten Küste rund um Nizza ist er sichtbar: Der Baou de Saint Jeannet. Ein 800 Meter hoher Felsen im Hinterland der Côte d’Azur. Am Fuße der fast 90 Grad steilen Felswand liegt der kleine Ort Saint Jeannet auf ca. 400 Metern über dem Meeresspiegel. Von hier aus starten wir unsere Tour, die uns auf ca. 7 Kilometern Wegstrecke die 800 Meter Höhendifferenz überwinden lässt. Festes Schuhwerk und ausreichend Proviant sind also wie immer Pflicht. Am Eingang des Ortes befindet sich ein ausreichend großer Parkplatz. Von dort sind es nur wenige Minuten in den Dorfkern von Saint Jeannet, den wir uns vor dem Aufstieg anschauen sollten. Durch den Ort der „Rue du Baou“ folgend, beginnt der steile Aufstieg. Einer großen Vorbereitung braucht es nicht, da der Weg regelmäßig mit Hinweisschildern ausgestattet ist. Wir wählen den kürzesten Pfad für Auf- und Abstieg. Wer eine größere Runde unternehmen möchte, sollte eine Wanderkarte mitnehmen. Das letzte Stück ähnelt einem Hochplateau bestehend aus Felsen und man muss sich einfach Richtung höchstem Punkt und Meer orientieren – alle Wege …

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Götterwanderweg (Sentiero degli Dei) – Von Amalfi nach Positano

Es ist nicht nur DER Wanderweg an der Amalfiküste – sondern auch einer der schönsten Wege Italiens – vielleicht sogar Europas. Die Tour (ca. 10 Kilometer mit teils anstrengenden Anstiegen und vor allem Abstiegen) muss gut geplant werden, da man auf Bus und Schiff angewiesen ist. Wir starten in Amalfi (leider nur kostenpflichtige Parkplätze rund um den Hafen oder Parkhaus am Ortsausgang Richtung Osten vorhanden), wo wir am Hafenkreisel den Sita-Bus 5080 Richtung Agerola Bomerano besteigen (Abfahrtszeiten). Die Fahrt dauert ca. 40 Minuten und ist als solche schon ein Erlebnis. Nach einem kurzen Stück auf der kurvenreichen und engen Amalfitana-Küstenstraße geht es in teils einspurigen Serpentinen hinauf in Richtung Ortsteil Bomerano. In dem kleinen Bergdorf können wir uns im Café „Il Ritrovo“ (ca. 5 Minuten von der Haltestelle vor der Kirche) mit kalten Getränken ausrüsten und noch einen der besten Kaffees unseres Italien-Urlaubs zu uns nehmen. Links neben der Kirche weist uns ein Schild („Sentiero degli Dei“) den richtigen Weg. Die angegebenen 3 Stunden Gehzeit dehnen sich aufgrund von Pausen, Fotostopps und dem anstrengenden Treppenabstieg …

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Lago Maggiore – Auf den Gipfel des Ghiridone

Der Ausgangsort für diese Wanderung  ist Mergugno auf 1.050 Metern. Alternativ kann man auch vom Seeufer aus Brissago die erste Etappe hochwandern – jedoch erstreckt sich die gesamte Wanderung dann über 2.000 Höhenmeter. Wir entscheiden uns also für die Straße nach Mergugno. Alleine die Fahrt in den kleinen Ort ist ein Erlebnis für sich. Engste Serpentinen schlängeln sich den Berg hinauf – Gegenverkehr unerwünscht. Oben angekommen, befindet sich am Ende der einzigen Straße ein kleiner Parkplatz. Von dort beginnt die etwa 8,5 Kilometer lange Höhenwanderung. Wir folgen dem Wegweiser „Capanna Al Legn“ und anschließend dem Schild „Bosco Sacro“ (Heiliger Wald). Dies ist einer der schönsten subalpinen Goldregen-Wälder der Schweiz. Unser Blick richtet sich während des Aufstiegs fast die ganze Zeit auf eine imposante Felswand, die je nach Sonnenstand als vertikale Wand erscheint. Wir erreichen die „Alpe Arolgia“ (1.740 Meter). Hier können wir uns an dem schönen steinernen Brunnen von den zurückgelegten 700 Höhenmetern erholen und ein wenig erfrischen. Ein kurzer Aufstieg bringt uns zum Refugio „Capanna Al Legn“ auf 1.804 Meter. Diese Selbstversorger-Hütte mit Übernachtungsmöglichkeit …

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Siebengebirge – 3 Gipfel sind genug

Diese Halb-Tagestour über 10 Kilometer mit vielen Steigungen führt uns auf die drei höchsten Gipfel des Siebengebirges: „Großer Oelberg“ (461m), „Löwenburg“ (455m) und „Lohrberg“ (432m). Startpunkt ist die Margarethenhöhe an der L331 nach Königswinter. Dort befinden sich an der Kreuzung genügend Parkmöglichkeiten. Wir laufen die „Löwenburger Straße“ bergan Richtung „Rheinhöhenweg“ (R) vorbei an der Lohrberg-Quelle. Am Nasse-Platz (Steinbruch Trachyt beachten!) richten wir uns bergan zur Löwenburg vorbei am Erpelentalskopf mit Blick auf den Drachenfels. Der erreichte Rheinhöhenweg und der Rundweg „2“ führen uns zum Löwenburger Hof und unserer ersten Einkehrmöglichkeit mit einer schönen Aussichtsterrasse. Vor oder nach der Pause erklimmen wir den ersten Gipfel Löwenburg mit 455 Metern und genießen den Blick von der Burgruine ins Rheintal. Nach dem Abstieg geht es Richtung „Milchhäuschen“ (Weg „K“) über den Geisberg mit der „Guillaume-Hütte“. Wer noch Lust, Zeit und Kraft hat, kann einen Abstecher zum „Milchhäuschen“ unternehmen und dort einen dritten – sehr lohnenden – Zwischenstopp einlegen. Ansonsten queren wir per Brücke die Landstraße L331 und es geht wieder steil bergan bis zur „Stuttgarter Hütte“. Wir folgen …

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Wandern im Ahrtal

Das Ahrtal liegt nur etwa 45 Autominuten von Köln entfernt und bietet das ganze Jahr über jede Menge Wandermöglichkeiten. Insbesondere die farbenfrohen Weinberge im Herbst sind einen Tagesausflug wert. Wer zudem noch gerne Wein mag, genießt anschließend ein Gläschen auf den zahlreichen Weinfesten im Ahrtal. 1. Wandertipp (Altenahr – Teufelsloch – Steinerberghaus – Teufelsley), ca. 13 km Die Wanderung führt vom Ortskern in Altenahr (kostenlose Parkmöglichkeiten an der Feuerwache hinter dem Straßentunnel) zuerst steil bergan. Vor dem ersten Zwischenziel, dem „Teufelsloch“ erlauben wir uns eine kleine Verschnauf- und Fotopause am „Schwarzen Kreuz“. Nach ca. 25 Minuten erreichen wir nun das Teufelsloch. Ein Durchstieg empfiehlt sich, um den Blick auf der anderen Seite ins Tal zu genießen. Beim Aufstieg nicht die zahlreichen, in Baumstämmen eingearbeiten, „Fratzen“ übersehen. Nachdem das erste Zwischenziel erreicht ist, geht es weiter hinauf zum Steinerberghaus, unserer Einkehrstation. Von der Terrasse bietet sich ein unvergleichlicher Blick über die angrenzenden Täler. Nach einer kleinen Stärkung geht es fröhlich bergab und wieder bergauf Richtung Schrock (Schutzhütte für erneute Rast) und dem Gipfelkreuz der Teufelsley. Von …

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Todeangst über der Mosel – Calmont Klettersteig

Der Calmont ist einer der steilsten Weinberge Europas. Die Neigungen schwanken zwischen 55 und 77 Grad. Im Jahre 2002 wurde durch den Calmont ein Klettersteig eröffnet, der mit Leitern, Handläufen und Eisenstufen die schier unüberwindbare Felswand durchläuft. Wir starten unsere ca. 6,5 Kilometer lange Wanderung in Eller. Parkmöglichkeiten gibt es ausreichend in der Moselweinstraße. Von dort sind es nur wenige Meter zum Einstieg in den Klettersteig, der uns Richtung Bremm führt. Kurz hinter der Eisenbahnbrücke auf der rechten Seite sehen wir das Schild, das uns auf die Gefahren dieses Wanderweges hinweist. Festes Schuhwerk und ausreichend Proviant sind tatsächlich Pflicht. Eine Kletterausrüstung ist nicht nötig, nur Schwindelfreiheit und gute Kondition sollten vorhanden sein. Es empfiehlt sich, die Wanderung nicht an heißen Sommertagen zu machen, da die Weinberge die gespeicherte Wärme abgeben und es bei den Steigungen und praller Sonne sehr heiß werden kann. Nach dem ersten Anstieg folgen wir dem gut beschilderten Klettersteig über 2,9 Kilometer entlang der Hanglage. Wir überqueren mit Trittstufen und Leitern Felsübersprünge und nähern uns Bremm. Trotz der geringen Entfernung sollte man …

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